Förderung aktueller Musik
LANGE NACHT DER MUSIK 2026
OLDENBURG
+/- ist eine Klangperformance. Die Bühne verwandelt sich in einen rituellen Bereich und rückt das Publikum in den Mittelpunkt des Erlebnisses.
Improvisatoren malen Szenen, die sich wie Schichten entwickeln – jede einzelne ein einzigartiges „Gemälde eines Gemäldes eines Gemäldes“, das so einen einzigartigen Raum schafft, der in der Wahrnehmung der Zeit existiert.
Der Klang von mehreren Lautsprechern umhüllt zwischen bebendem Erzittern bis zu leisesten Nuancen ein Wechselspiel mit den vier virtuosen Instrumentalisten.
LANGE NACHT DER MUSIK 2026
BREMEN
Landscapes
Landscapes beschreibt die Klangforschung der notiert fixierten Musik im elektronisch/akustischen wie im realen Raum.
„Quasi Notturno. Next Coming II“ (2025) für Klavier, Schlagzeug und Transducer von Núria Giménez-Comas arbeitet mit Feedback und Livesampleschleifen im weit aufgespannten Bühnen- und Zuschauerraum.
John Luther Adams Werk „Red Arc/Blue“ Veil (2007) spannt sich in langsam verändernden klanglichen Ereignissen in fast meditativer Form von der Bühne aus.
Iris ter Schiphorst
Live in Oldenburg – Performed by the Zafraan Ensemble
Eine erweckende Stimme unserer Zeit.
Stets getragen von einer unmittelbaren Nähe zum Publikum, verbindet Iris ter Schiphorst politische Wachheit mit poetischer Kraft, sinnlicher Klanglichkeit und formaler Radikalität.
Nach einer klassischen Klavierausbildung verließ sie früh den traditionellen Weg, spielte E-Bass in Punk-, New-Wave- und Funkbands und fand über eigene Texte sowie Impulse von u.a. Dieter Schnebel und Luigi Nono zur zeitgenössischen Musik. 2026 feiert das Zafraan Ensemble ihre vielschichtige künstlerische Vision mit einem repräsentativen Querschnitt ihrer Instrumentalmusik. Mit sowohl einer moderierten Konzertreihe, einem Festival und einem multimedial-poetischen Portrait, das als neue Publikation mit Aufnahmen im Herbst herausgegeben wird, können wir in die vielen verschiedenen Welten ihrer Musik hineintreten.